21. Dezember

Tag der großen Schwelle

Bedeutung des Tages

Der 21. Dezember war in alten europäischen Jahreskreis- und Wintersonnenwend-Traditionen der Tag der großen Schwelle. Er markierte die längste Nacht des Jahres.
Nicht als dramatisches Ereignis – sondern als stillen Kulminationspunkt.

Man wusste: Dunkelheit und Licht stehen sich nun vollkommen gegenüber. Dieser Tag war kein aktiver Feiertag im heutigen Sinn. Er war ein Haltetag zwischen den Zeiten.

Überlieferungen berichten:

  • Arbeiten wurden auf das Notwendigste reduziert

  • Häuser wurden ruhig gehalten

  • Gespräche waren leiser, bewusster

  • Feuer brannten beständig, nicht hell

Man glaubte: Was heute innerlich gehalten wird, prägt den kommenden Zyklus.

Der 21. Dezember entspricht heute einem inneren Zustand, den viele Menschen kaum noch kennen: vollständige Gegenwärtigkeit ohne Handlung.

Stelle dir drei Fragen

  • Was hast du gerade erlebt?
  • Was hat das mit dir gemacht?
  • Was machst du damit?